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Lasse Skovgaard

Zum Autor dieses Beitrags:

Joachim Westermann, Jahrgang 1966, lebt in Bochum wo er als Leitender Angestellter für ein führendes deutsches Softwareunternehmen arbeitet. Er ist Mitbegründer und Vorstand des Pfeifenkollegiums.

Seit 2006 ist er leidenschaftlicher Pfeifenraucher, wobei seine Pfeifensammlung kontinuierlich wächst und bei der Tabakauswahl drei Richtungen bevorzugt werden: leicht aromatisierte Tabake, Virginia Flakes und Latakia Mischungen.

Zusammen mit einer guten Pfeife genießt der gelernte Buchhändler die Lektüre eines schönen Buches, immer öfter auch ergänzt durch einen wohlschmeckenden Whiskey. Auch genießt er ausgiebige Spaziergänge mit seinem Hund und einer wohlgefüllten Latakia Pfeife.

 
Lasse Skovgaard Jørgensen
(Lasse Skovgaard)

Tao Nielsen einer der angesehensten Pfeifenmacher Dänemarks antwortete in einem Interview mit der Zeitschrift cigar clan auf die Frage: "Gibt es in Dänemark junge Pfeifenmacher, die das Potential haben, Ihre Generation abzulösen?" wie folgt: "Ja, zweifellos. Unter den jungen Pfeifenmachern gibt es eine ganze Reihe talentierter Leute. Nehmen wir zum Beispiel Lasse Skovgaard, der gerade einmal Mitte Zwanzig ist. Ein würdiger Vertreter der dänischen Schule." Grund genug sich mit diesen talentierten Pfeifenmacher einmal genauer zu beschäftigen.

Im Jahr 2005 fing Lasse Skovgaard, im Alter von 21 Jahren, an die Pfeifenwelt zu entdecken und auf sich aufmerksam zu machen. In den davor liegenden Jahren hat er bereits für die renommierte Pfeifenfirma Larsen gearbeitet, bevor er dann Pfeifen unter seinem eigenen Namen auf den Markt brachte. Sein Vater, Benni Jorgensen, hatte bereits viele Jahre für Larsen als Pfeifenmacher gearbeitet und im wesentlichen die Pfeifenmacherkunst durch den weltbekannten Pfeifenmacher Teddy Knudsen erlernt.

Wie andere Pfeifenmacher der zweiten und dritten Generation wuchs auch Lasse Skovgaard umgeben von Pfeifen auf und half seinem Vater schon im frühen Alter von 16 Jahren in seiner Pfeifenwerkstatt. Dort lernte er sehr viel von seinem Vater und machte zunächst Pfeifenstopfer und anderes Pfeifenzubehör aus Horn sowie anderen Materialien für Larsen.

In diesen frühen Jahren fing er bereits an Pfeifen zu machen, jedoch war weder er noch sein Vater mit diesen frühen Ergebnissen sehr zufrieden. Er gab jedoch nicht auf und verfeinerte mit der Zeit seine Arbeitsmethoden und Designideen. Dieses konzentrierte, harte Lernen und seine Hartnäckigkeit gepaart mit seinem künstlerischen Talent führten letztendlich dazu das er bereits im Alter von 18 Jahren für die Zweit-Ton und Select Reihen von Larsen Pfeifen herstellte.

Benni Jorgensen

Schon kurze Zeit später überantwortete ihm Larsen auch die Herstellung von Straight Grain Modellen, denn auch bei Larsen fiel das Talent dieses jungen Mannes schon sehr frühzeitig auf. Im Jahr 2004 schlug dann Teddy Knudsen vor das Lasse Skovgaard die Chicago Pipe Show mit einigen eigenen unter seinem Namen hergestellten Pfeifen besuchen sollte. Ihm sollte dies einen Eindruck vermitteln was andere Pfeifenmacher auf den Markt bringen und über das Feedback zu seinen zwölf mitgebrachten Pfeifen einen Einblick geben, wie Pfeifensammler und -raucher auf seine Schöpfungen reagieren.

Das Feedback des Fachpublikums war überwältigend positiv und innerhalb kürzester Zeit verkaufte er dort alle 12 mitgebrachten Pfeifen. Dadurch beflügelt bildete dies ein solides Fundament für seine Zukunft als Pfeifenmacher. Anfang 2005 wagte er dann den Schritt in die Selbständigkeit und baute ein kleines, aber feines Händlernetz in verschiedenen Ländern auf, wobei er von Anfang an sehr erfolgreich in den USA war.

Ebenfalls arbeitete er sehr intensiv daran seine Handwerkskunst zu verfeinern und einen eigenen, erkennbaren Stil heraus zu arbeiten. Nach einer weiteren extrem erfolgreichen Pipe Show in Chicago begann er sich weiter einen Namen als einer der kommenden Pfeifenmacher auf zu bauen und sich in seiner Selbständigkeit zu etablieren.

Zunächst spiegelte sich, verständlicherweise, bei Lasse Skovgaards Pfeifen der Stil seines Vaters wieder. Von diesem hat er sich jedoch nach und nach gelöst und seinen eigenen kunstvollen Stil entwickelt. Mittlerweile kann man durchaus beobachten das der Stil von Teddy Knudsen einen größeren Einfluss auf seine Schaffenskraft hat.

Bis Ende 2007 teilte Lasse Skovgaard mit seinem Vater eine Werkstatt. Anfang 2008 kam es jedoch zu einem Umzug und Lasse Skovgaard nutzt nun die Werkstatt und Räumlichkeiten von Teddy Knudsen. Dies wird sicherlich zur weiteren Verfeinerung und Herausarbeitung seines eigenen, individuellen Stils beitragen.

Schon heute im recht jungen Alter von 24 Jahren zählt er zu den herausragenden Talenten und den kommenden großen Pfeifenmachern Dänemarks. Pro Jahr fertigt er ca. 400-500 Pfeifen, die eine immer größere Fangemeinde in aller Welt erfreuen.

In Deutschland ist Lasse Skovgaard mometan noch nicht so bekannt, entwickelt sich aber immer mehr zu einem Insider Tipp. Seine Handwerkskunst verbunden mit seinem ausgeprägten künstlerischen Talent findet hierzulande immer mehr begeisterten Zuspruch bei Pfeifenrauchern und -sammlern. Im Dezember 2007 konnte ich mit Lasse Skovgaard ein kurzes Interview führen:

JW: Lasse, wo leben und arbeiten Sie?
LS:
Ich lebe in Praesto im südlichen Teil von Zealand, wo ich die Werkstatt meines Vaters (Benni Jørgensen) mit benutze. Aber von Januar 2008 an werde ich in Aarhus leben und dort die Werkstatt und Räumlichkeiten von Teddy Knudsen nutzen können.

JW: Wie kam es dazu das Sie Pfeifenmacher wurden?
LS:
Da mein Vater Pfeifenmacher ist wuchs ich umgeben von Pfeifen auf und entwickelte schon als kleiner Junge ein großes Interesse an der Kunst des Pfeifenmachens.

JW: Wann fingen Sie mit dem Pfeifenmachen an?
LS:
Ich machte meine ersten Pfeifen mit denen ich auch zufrieden war im Alter von 17 Jahren, erste Erfahrungen mit der Herstellung eigener Pfeifen sammelte ich jedoch schon einige Jahre zuvor. Seit 2003 verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit der Herstellung von Pfeifen.

JW: Was fasziniert Sie am meisten an dieser Tätigkeit?
LS:
Am meisten fasziniert mich an der Pfeifen Herstellung das man nahezu frei ist jede Art von Pfeife zu schaffen, die einem vorschwebt. Man kann wirklich sein künstlerisches Talent entfalten und ausleben. Nur eine Grenze gibt es, die Pfeife muss funktional und handwerklich so gearbeitet sein das sie den größtmöglichen Rauchgenuß schenkt.

JW: Was zählt zu den größten Enttäuschungen beim Pfeifenmachen?
LS:
Eine der für mich grössten Enttäuschungen ist das Loslassen. Wenn ich eine wirklich außerordentlich schöne und besondere Pfeife geschaffen habe, an der ich einige Tage gearbeitet habe, dann fällt es mir sehr schwer sie ab zu geben und zu verkaufen. Und häufig weiß ich nicht wo dieses besondere Exemplar ein neues Zuhause findet. Aber letztendlich lebe ich davon Pfeifen zu verkaufen.

JW: Haben Sie Lieblingsformen?
LS:
Meine Lieblingsformen sind Freehand Shapes, wo man - wie ich zuvor schon angedeutet habe - sein künstlerisches, kreatives Talent entfalten kann.

JW: Was ist Ihre erfolgreichste Pfeifenform?
LS:
Tatsächlich fällt es mir schwer zu sagen was meine erfolgreichste Form ist, von meinen Freehand Bent Brandys und Dublin habe ich jedoch sehr viele hergestellt und verkaufen können.

JW: Habe Sie für Ihre Pfeifen ein Grading System?
LS:
Ja, bei den sandgestrahlten Pfeifen sowie bei den glatten Modellen habe ich ein Grading von 1-3 und für die High Grade Modelle nutze ich einen Löwen Stempel.

JW: Wer ist Ihr größtes Vorbild als Pfeifenmacher?
LS:
Am Anfang war ich natürlich stark durch meinen Vater inspiriert, aber nun denke ich das mich Teddy Knudsen´s Werk am meisten beeinflusst. Aber ich habe auch großen Respekt vor der Arbeit anderer Pfeifenmacher.

JW: In welchem Land sind Sie bisher am erfolgreichsten?
LS:
Ich denke das ich bisher die meisten Pfeifen nach Amerika verkauft habe, aber der Ferne Osten und Europa haben von den Stückzahlen die USA nun nahezu erreicht und entwickeln sich bestens.

JW: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
LS:
Ich möchte im deutschen Pfeifen Markt bekannter werden und wenn ich es schaffe in Deutschland Fuß zu fassen werde ich meine meisten Pfeifen wohl in Europa verkaufen können. In der nahen Zukunft möchte ich mich in Deutschland mehr promoten und bekannter machen. Dann würde ich sehr gerne alle Geschäfte die meine Pfeifen verkaufen einmal persönlich besuchen.

JW: Rauchen Sie selber auch Pfeife? Wenn ja, haben Sie eine Lieblingsform, einen Lieblingstabak?
LS:
Ja ich rauche immer wieder mal sehr gerne eine Pfeife zur Entspannung und zum Genuß. Es wäre ja auch etwas seltsam Pfeifenmacher zu sein und selber nicht zu wissen wie es ist eine Pfeife zu rauchen. Meine Lieblingsform ist eine Straight Billiard und eine Freehand Bent Brandy. Als Tabak bevorzuge ich momentan Sweet Dublin von Orlik.

JW: Lasse, vielen Dank für dieses offene Gespräch und vor allem viel Erfolg mit Ihren Plänen für den deutschen Pfeifenmarkt.

Copyright © 2008 by TECON GmbH
mit freundlicher Unterstützung von Joachim Westermann

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