DTM
Gordon Pym
250g
Sparpaket
Englisch
leicht-medium
Virginia, Latakia, Orient
Wild Cut
Keines
Sehr gut
Wenig
Keine
Gut
Hersteller Beschreibung: Eine Empfehlung an alle, die bisher aromatisierte Mixturen bevorzugten und gern mit echtem Tabak Bekanntschaft machen möchten. Goldener Virginia, Maryland und eine Prise Dark Fired Virginia, der dem Geschmack Tiefe gibt. Kostbare Orient-Lagen vermitteln eine zart-herbe Tönung, abgerundet von würzigem Latakia. Breitschnitt mit gleichmäßig langsamem Abbrand, besonders in größeren Pfeifen.
Beschreibung des Tabakbilds: Der Gordon Pym überrascht zu allererst mit seiner ungewöhnlichen Schnittart, die man Wild Cut nennt: die einzelnen Tabakfasern sind in kaum zentimeterlange, aber dafür mehrere Millimeter breite Streifen geschnitten und garantieren so einen langsamen und gleichmäßigen Abbrand. Das Farbspektrum reicht von Mittel- über Dunkelbraun bis zu fast schwarzen Flocken. Der Duft ist rauchig, wie von einem Engländer erwartet, doch nicht mit der Strenge, die man oft mit Latakia verbindet. Tatsächlich ist etwas deutlich Süßes zu erschnuppern und obwohl der Hersteller kein Aroma erwähnt fühlt man sich an einen Rumtopf erinnert. Der Tabak kann sofort gestopft werden, da er weder zu feucht noch zu trocken ist.
Das Stopfen: Der Gordon Pym lässt sich wie jede lose Mischung stopfen: unten leicht beginnen und nach oben hin fester werden. Aufgrund der besonderen Schnittart nicht ganz bis zum Kopfrand füllen, da die Tabakflocken eher lose in der Pfeife ruhen und wenn sie entzündet werden leicht über den Rand rieseln können.
Das Anzünden: Der Gordon Pym lässt sich dank seiner gut ausbalancierten Feuchtigkeit und auch aufgrund des Schnitts mühelos entzünden. Den Stopfer kann man eher benutzen, um die rieselfreudigen Tabakflocken am Entwischen zu hindern. Am besten achtet man anfangs darauf die Pfeifenöffnung möglichst waagerecht zu halten, bis die Füllung etwas heruntergebrannt ist. Nachstopfen ist dabei kaum erforderlich, da der Gordon Pym ruhig hinunterbrennt.
Raucheigenschaften: Der Gordon Pym überrascht für einen Engländer mit einem feinen und leichten Rauch, der dennoch kaum süß ist. Selbst bei eher heftigem Zug neigt der Gordon Pym nicht zum Sottern oder gar zum Zungenbiss. Er lässt sich somit gut nebenbei und ohne Aufmerksamkeit rauchen, ist jedoch für den Genuss an der frischen Luft vielleicht etwas zu leicht. Die Aromen sind dennoch herb-würzig, wie man dies von den weniger süßen Virginiaprovenienzen kennt, mit deutlichen Anklängen von Latakia, dessen rauchige Noten deutlich an Weihrauch erinnern und eine ganz zarte, eher harzige Süße, die wohl dem Orient geschuldet ist. Der Geschmack bleibt bis zum Ende der Füllung erhalten. Zurück bleibt mittelgraue Asche und fast kein Kondensat, was den Pfeifenputzer kaum fordern wird.
Raumnote: Der Gordon Pym erzeugt für einen Engländer eine überraschende, schwach süße Raumnote, dennoch lässt sich sein Gehalt an Latakia und Orient nicht verbergen und so empfiehlt er sich eher für gemütliche Runden unter Gleichgesinnten, als für nicht rauchende Gesellschaften.
Gesamtbewertung: Der Gordon Pym ist ein Wild Cut in allen Braunschattierungen mit schwarzen Einsprengseln, die den englischen Einschlag verraten. Er ist sehr gut konditioniert und seine Stopfbarkeit, sowie sein gutmütiges Glimmverhalten erfordern wenig Aufmerksamkeit. Dadurch und auch aufgrund seines geringen Nikotingehalts und seiner Leichtigkeit ist er sowohl für neugierige Anfänger, als auch für den ganzen Tag eignet, da er nicht belastet und dennoch einen typischen Vertreter der englischen Richtung vertritt, mit typischer rauchig-würziger Latakianote und samtigem Orient.
Copyright © 2013 by TECON GmbH mit freundlicher Unterstützung von Dennis Hübel
Tipp Nr. 1
Ein Filtersystem für reinen Genuss
Das gibt es nur von VAUEN
Bei unserem „Conexsystem“ schließt der Filter durch leichtes Eindrücken in den Mundstückzapfen dicht ab.
Das Ergebnis: Der Rauch, der in den Mund gelangt , ist zu 100% gefiltert.
Tipp Nr. 2
Voller Genuss von Anfang an
VAUEN-Pfeifen müssen nicht langwierig eingeraucht werde, denn das Holz ist durch eine spezielle Beschichtung im Tabakraum geschützt.
Selbst 300 bis 400 Grad Hitze, wie sie beim Anzünden des Tabaks entsteht, kann ihnen nichts anhaben.
Tipp Nr. 3
Natürliche Schönheit erhalten
Um eine Pfeife noch schöner zu machen, muss der Holzmaserungsverlauf bei der Fertigung beachtet werden.
Es gibt zwei klassische Maserungsverläufe:
die Straight Grain- und die Bird´s Eye-Maserung.
Um sie zu erhalten, muss die rohe Bruyéreholzkantel, aus der die Pfeife nachher entsteht, entlang des naturgegebenen Maserungsverlaufs in der Wurzel geschnitten werden.
Tipp Nr. 4
Sandstrahlung holt das Beste aus der Maserung heraus
Ein Pfeifenkopf, der zwar eine schöne Maserung aufweist, der aber naturgegebene Fehler hat, wird sandgestrahlt. Beim Sandstrahlen werden die weichen Teile der Pfeifenoberfläche herausgeschwemmt, die härteren bleiben als Relief stehen.
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