| Hersteller: |
Gawith & Hoggarth
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| Name: |
Mahogany Flake
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| Gewicht (netto): |
50g
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| Verpackung: |
Dose
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| Tabak-Typ: |
Lakeland
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| Stärke: |
Medium
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| Tabaksorten: |
Virginia
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| Schnittart: |
Flake
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| Aromatisierung: |
Vanille, Blumenessenz,
und soapiges Secret
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| Zungenfreundlichkeit: |
Sehr gut
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| Abbrandeigenschaften: |
Gut
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| Kondensatbildung: |
Wenig
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| Aromabeständigkeit: |
Sehr gut
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| Schnittqualität: |
Sehr gut
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| Stopfbarkeit: |
Sehr gut
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| Feuchtigkeit: |
Gut
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| Anzünden: |
Sehr gut
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Gawith & Hoggarth
Mahogany Flake
Ein sanfter, kühl rauchender Tabak aus luftgetrocknetem Virginia-Flake des Old Belt. Die dezente Mahagoni-Note verleiht Tiefe, während cremige Mandelaromen sanft den Gaumen umspielen. Die leichte Aromatisierung sorgt für einen angenehmen Raumduft.
Beschreibung des Tabakbilds:
Öffnet man die rechteckige Dose, so sieht man zuerst die Deckpappe mit einem Stich der alten Fabrik des Herstellers. Darunter liegt in Wachspapier eingeschlagen in einem Stapel der Mahogany Flake. Die Scheiben sind mittel- und dunkelbraun marmoriert und mit hellen Einsprengseln durchsetzt. Eine Art zuckrigen Glitzerns überzieht die Oberfläche, das wohl auf die Aromatisierung zurückzuführen ist. Diese macht sich auch im Duft bemerkbar. Man fühlt sich an Orangenblüten und getrocknete Zitrusschalen erinnert. Die Flakes verraten ihren Restfeuchtegehalt durch ihre hohe Elastizität. Sie vor dem Stopfen eine Weile an der Luft trocknen zu lassen, erleichtert den weiteren Rauchverlauf.
Das Stopfen:
Die hohe Elastizität des Mahogany Flake macht es einfach, die Flakescheiben auf traditionelle Weise zu knicken und zu falten, bevor man sie in eine nicht zu kleine Pfeife gibt. Einige lose Krümel oben auf der Füllung nehmen die folgende Flamme leichter an. Tatsächlich kann man den Mahogany Flake ohne Geschmackseinbußen auch zu einem Ready Rubbed in der gewünschten Feinheit zerkleinern. Dieser lässt sich ebenfalls recht einfach – doch besser nicht zu fest – in die Pfeife bringen.
Das Anzünden:
Wie üblich bereitet die erste Flamme die Oberfläche vor. Der Stopfer glättet das Glutbett, so dass die zweite Flamme folgen kann. So brennt der Mahogany Flake gleichmäßig.
Raucheigenschaften:
Wie der Kaltduft verspricht, zeigt der Mahogany Flake eine florale Aromatik mit Anklängen von Frucht. Die Virginiabasis erfordert wie gewohnt ein wenig Aufmerksamkeit beim Rauchen. Man sollte also nicht zu eifrig versuchen, das Aroma aus dem Tabak zu holen, und lieber gemütlich schmauchen. Auch die gelegentliche Verwendung des Stopfers, um die Glut näher an den Tabak zu bringen, ist dem Rauchverlauf förderlich. So zeigt sich der Grundtabak des Mahogany Flake mit den erwartbaren Noten von Röstbrot und Heu. Das harmoniert gut mit dem Aroma und verbindet sich mit dem "soapy secret" zu einem Rauch, der von einem leichten Parfum durchweht wird. Gegen Ende schmeckt man vor allem den Virginia, bald bleiben dann aber nur helle Asche, wenige unverbrannte Krümel und kaum Kondensat zurück. Die Reinigung ist entsprechend einfach.
Raumnote:
Die Raumnote des Mahogany Flake ist unaufdringlich und zudem durch das Aroma gemildert. Rücksichtnahme auf Nichtraucher ist natürlich dennoch nicht falsch.
Gesamtbewertung:
Der Mahogany Flake ist ein eher dunkel marmorierter Flake mit auffallend blumigem Zitrusduft und ebenso auffallender Elastizität. So kommt der Flake leicht auf die bewährte Art in die Pfeife. Im Rauchverlauf sollte man dennoch nicht zu unachtsam sein. Erfahreneren Rauchern bietet der Mahogany Flake dann florale Fruchtnoten, ein leichtes Parfumaroma, wie man es von irischen Mischungen kennt (Lakeland!) und auch Heu und Röstbrot des zugrundeliegenden Virginias sind zu schmecken. Gerade die Kombination von irischem Aroma mit Anklängen von Orange macht den Tabak interessant für Liebhaber dieser speziellen Richtung.
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mit freundlicher Unterstützung von Dennis Hübel